Saisonstart – by Andreas Marquardt

Saisonstart..

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Ganz plötzlich tat es sich auf, das berühmte „kurzes Zeitfenster“ für eine schnelle Nacht! Am See angekommen, musste ich leider feststellen, dass alle Plätze im flachen Seeteil besetzt waren. Mich da irgendwo noch dazwischen zu drängeln, kam für mich nicht in Frage.
Das Wetter war sonnig und der Wind blies kräftig, genau in den tiefsten Bereich des Sees. Also alles oder nichts, einen Versuch war es allemal wert! Auch dieser Seeteil war von Schilf gesäumt, allerdings fällt die Kante sehr schnell auf sechs Meter und dann weiter bis auf 15 Meter ab. Wassertemperatur an der Oberfläche lag bereits bei über 10 Grad, also wurden die Montagen ganz nah am Schilf auf knapp zwei Meter abgelegt.

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Für diese eine Nacht setzte ich auf unseren Essential Orange.

Als Futter kam die komplette Range zum Einsatz, alles was den Platz schnell aktiviert, fand in kleinen Mengen den Weg auf den Spod.
Boilie-Krümel, Groundbait, Bait Paste und natürlich reichlich vom passenden Liquid. Dies alles ziemlich nah an den Hakenködern. Etwas großflächiger an der Schilfkante entlang verteilte ich noch eine Hand voll Boilies in 14 und 16 mm. Insgesamt lag die Futtermenge für die zwei Ruten wohl noch unter 500 Gramm!
Beide Versionen, sowohl der Coloured wie auch der Natural fanden dabei Verwendung. Die Coloured speziell deshalb, weil ein knallig orangener Base Mix Pop Up der Coloured-Variante als Hakenköder zum Einsatz kam. Auch die etwas scheueren Fische können so erst mal etwas Vertrauen zu den knalligen Kugeln aufbauen.
Auf das Vorfach wurde noch ein PVA-Stick aufgezogen. Dies beugt Verwicklungen beim Ablegen vor und sorgt für zusätzliche Attraktivität.

Der Tisch war gedeckt, nun konnte ich nur noch warten. Um ehrlich zu sein, schätzte ich auf Grund des ungünstigen Seeteils, den ich befischte, die Chancen auf einen Fisch als eher gering ein. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Kurz vorm Morgengrauen riss mich dann doch die Funkbox aus dem Tiefschlaf. Rein in die Stiefel, mit der Rute aufs Boot und ab ging die Fahrt in die Dunkelheit. Im Schein der Kopflampe immer der geflochtenen Schur hinterher.
Leider ging die Fahrt nicht wie erhofft ins Freiwasser, sondern wie sollte es anders sein direkt ans Schilf. Also Schur in die Hand und nachsehen wo der Fisch sitzt. Das Ende der Schnur ging aber nicht wie erwartet ins Dickicht, sondern war um einige Halme gewickelt, die etwas vor der Schilfwand standen. Tatsächlich konnte ich im Lichtkegel einen Fisch erkennen!
Schnur lösen? Keine Chance! Der Fisch stand einfach zu tief! Und so blieb mir nur eins, irgendwie versuchen den Karpfen in den Kescher zu „stochern“. Was mir zum Glück nach zwei drei Versuchen auch gelang. Ein kleiner Kerl mit vielleicht fünf oder sechs Kilo stand im Kescher – naja.
Als der Fisch aber das erste Mal zur Seite kippte, sah ich was für eine kleine Perle ich da gefangen hatte!
Schnell zurück zum Camp und den Fisch zum erholen in die Sling. Als ich alles wieder sortiert und die Kamera bereit gemacht hatte, wurde es auch schon langsam hell am Horizont. Nun wollte ich doch noch die kurze Zeit abwarten, um den hübschen kleinen Kerl mit den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne gebührend abzulichten.
Derweil wurde also alles im Auto verstaut und direkt nach dem Shooting ging´s ab auf Arbeit.

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Nicht besonders groß, aber besonders hübsch!

Dieses Erlebnis hat mir wieder mal bestätigt, dass nicht alle Fische mit den ersten warmen Sonnenstrahlen direkt die Flachwassergebiete aufsuchen, sondern es eben doch oft der kürzeste Weg ins warme Wasser ist, den die Karpfen wählen!

Euer Andreas

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