Neues Jahr – neues Glück Teil 1

Anfang Dezember des letzten Jahres startete ich mit einem Kumpel noch für ein verlängertes Wochenende nach Slowenien, danach folgten noch 3 Nächte am Hauswasser und im Anschluss wurde mein Tackle eingewintert. Bis Ende Jänner, ja genau, richtig gehört, Ende Jänner, eine für meine Verhältnisse extrem lange Pause vom Angeln. Im Nachhinein betrachtet tat diese jedoch gut, ich hatte Zeit für mich, Zeit um über 2022 nachzudenken, um Pläne zu schmieden und mir neue Ziele zu setzen. 2022 sollte anders werden als die Jahre zuvor, ich möchte neue Gewässer beangeln, neue, unbekannte Fische fangen, und ich möchte mehr Adventure. Ich muss zugeben, dass der Schritt vom bekannten, ins neue, ungewisse nicht leicht fiel, doch jetzt, Ende März des neuen Jahres kann ich mit absoluter Sicherheit behaupten, dass dieser Schritt der richtige war!

Kaltstart in das neue Jahr

Wie oben erwähnt war mein Tackle bis etwa Ende Jänner eingewintert. Es stand mal wieder ein Wochenende bevor und mich packte die Motivation. Freitagabend fuhr ich zum ersten Mal mit dem Trolley die knapp 2 Kilometer an meinen Spot am neuen Gewässer. Die Wahl fiel an einen relativ seichten Donau Altarm, den ich zuvor noch nie befischt hatte, wo ich aber aus Erzählungen wusste, dass dieser auch im Winter den einen oder anderen Fisch bringen könnte. Es war Schnee angesagt an diesem Wochenende und dieser sollte dann auch kommen. Eiseskälte, Wind und eben Schnee machten die 2 Nächte am neuen Spot alles andere als gemütlich, doch das Gefühl endlich wieder am Wasser zu sein überragte das wirklich grausige Winterwetter.

Das erste Wochenende brachte mir außer nassen Füßen und kalten Händen nicht viel. Im Winter setze ich hier auf kleine Ciric Milk Pellets, gemischt mit zerkleinerten BCX Boilies und den auffälligen Ciric Milk Cool Boilies in Rot und Gelb. Als Hakenköder kamen 14mm Fluoro Pop Ups in Gelb (Pineapple + Rumm) und Weiß (Citrus & Onion) zum Einsatz.

Das Wochenende darauf versuchte ich mein Glück erneut. Das Wetter war dieses Mal um einiges besser. Sonnenschein und angenehmes Frühjahrswetter standen am Programm. Der Spot war gut vorbereitet und die Ruten mit Hilfe meines Futterbootes exakt auf einer abfallenden Kante in ca. 90 Meter Distanz abgelegt.
Mitten in der Nacht meldete sich die Rute mit dem Pineapple + Rum Popup und brachte mir den ersten Fisch der Saison, einen wilden Schuppi, nicht sonderlich groß, aber die Größe ist an einem neuen Gewässer um diese Jahreszeit mehr als zweitrangig.

Der Anfang war gemacht und es sollten an diesem Wochenende noch ein paar weitere Fische folgen. Der Spot begann zu laufen und somit blieb in Sachen Vorbereitung alles wie gehabt. 2-3-mal die Woche machte ich mich abends auf den Weg und fütterte jedes Mal etwa 2kg der oben erwähnten Futtermischung.
Die folgenden Wochenenden sollten alle ähnlich erfolgreich werden und ich zog einen Altarm Fisch nach dem anderen über meinen Kescher.

Der Start ins neue Jahr war definitiv geglückt, und Teil 1 meines Blogs nun am Ende. Seit gespannt auf den zweiten Teil, ich kann euch versichern, die Fische wurden nicht weniger! 😉

Bis dahin,
tight lines,
Phil

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