Angeln als Papa 6: einfach keine Zeit

Herzlich willkommen zurück zu endlich mal wieder einem neuen Block Update von mir. Das Jahr 2022 hatte gut für mich angefangen und ich konnte im tiefsten Winter bereits ein paar schöne Fische fangen. Eigentlich ein super Auftakt für eine gute Saison. Doch irgendwie kam es dann doch alles etwas anders. Im Februar ging ich in Elternzeit. Damit hatte ich nun also mehr Verantwortung zu Hause. Parallel dazu die neue Führungsposition in der Firma angetreten, für die ich trotzdem zwei Tage die Woche ins Büro musste. Alles in Allem keine wirklich gute Kombi.

Die Phasen in denen ich mal Zeit fürs Angeln hatte, wurden immer weniger und ich fand einfach auch wenn ich dann mal ans Wasser kam, nicht so richtig in mein Angeln hinein. Na klar, wenn man nur ab und an mal ans Wasser kommt, entsteht einfach nicht dieser Flow, der einen beim Angeln so viel weiterbringt. Wenn die Erfolge ausbleiben, schwingt dann immer auch schnell ein Bisschen Frustration mit, auch wenn das natürlich komplett der falsche Ansatz ist, wenn die Zeit eh schon knapp ist und man seine Stunden am Wasser einfach genießen sollte.

Nachdem ich vielleicht eine Hand voll kurzer Nächte gemacht und außer ein paar kleinen Fischen noch nichts Nennenswertes gefangen hatte, stand dann endlich mal wieder eine längere Session an. Es ging für 3 Nächte zum Teamtreffen mit den Jungs nach Bayern. Das Angeln stand hier nun einmal nicht im Vordergrund. Einfach ein paar coole Tage mit den Jungs am Wasser verbringen, sich austauschen, einige neue Gesichter kennenlernen und die Zeit genießen.

Natürlich wurde trotzdem auch vernünftig geangelt und so mussten wir zwischendurch nochmal die Stelle wechseln, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sich so ziemlich der gesamte Fischbestand im anderen Seeteil aufhielt. Danach lief dann auch der eine oder andere Fisch ab. Mir selbst war leider keiner vergönnt, aber das machte in dem Fall auch nichts. Wir hatten einfach eine gute Zeit.

Mir persönlich taten diese paar Tage am Wasser mal wieder wahnsinnig gut. Sie gaben mir, was mir bei meinen kurzen, unproduktiven und irgendwie auch erzwungenen Nächten so gefehlt hatte. Und so trat ich die zugegebenermaßen doch recht lange Autofahrt nach Hause mit einem guten Gefühl an. Ich hatte reichlich neue Motivation getankt und nun sollte es bei mir in Norddeutschland an den großen Naturseen in die heiße Phase gehen. Dazu dann mehr im nächsten Update. Bis dahin, genießt die Zeit am Wasser.

Euer Patrick

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