Die Jagd nach DEM Zielfisch

Also wo soll ich eigentlich beginnen…

Die Jagd nach dem Ungewissen und die damit verbundene Zeit am Wasser mit der Möglichkeit jederzeit den einen Fisch zu fangen, treibt mich immer wieder ans Wasser.

Ich kannte diesen Karpfen nur von Bildern aus vergangen Jahren und ich wusste dieser Fisch wurde schon länger nicht mehr gefangen.
So war es Anfang Oktober als ich wie so oft spät abends meine Montagen bestückt mit einem der neuen Washed Out Waftern in kleinen Krautlöchern punktgenau auf 95 bis 105 Metern ablegte, 10 Spombs 24 und 20 mm gesoakte Boilies darüber und das Warten begann.

Nach kurzer Zeit konnte ich eine Brasse zum Landgang überreden und ich dachte mir jetzt ziehen bald die ersten Karpfen über meinen Futterplatz, doch anders als gedacht weckte mich früh morgens nicht der Bissanzeiger, sondern das erste Morgenlicht und ich genoss den wunderschönen Herbsttag am Wasser.

Natürlich machte ich mir Gedanken, da ich noch keinen Karpfen bisher ans Band bekam und legte ohne Aktion am Abend die Ruten neu.
Spät am Abend telefonierte ich mit Franz und wir haben uns beraten, ob die Fische doch eher im flacheren Teil des Sees unterwegs waren und er sagte noch zum Schluss unseres Gespräches „,wenn nichts geht, kommt der Dicke“.
Mitten in der Nacht bekam ich dann einen Biss und konnte kurz darauf wieder einen Brassen verhaften, während ich die Rute wieder neu beköderte, plötzlich der Biss an der zweiten Rute was sich ebenfalls als Brasse entpuppte.

Die Ruten wieder punktgenau platziert und wieder ab auf die Liege.
Um halb 7 konnte ich es gar nicht glauben, weckte mich ein Dauerton aus meiner Funkbox!
Schnell zu den Ruten merkte ich schon zu Beginn des Drills an den schweren Kopfschlägen, dass es sich tatsächlich um einen der Besseren handeln könnte.
Nach einigen Fluchten ins Kraut konnte ich einen Schatten unter der Wasseroberfläche erkennen! Ja, es war ein großer Spiegler und jeder kennt das Gefühl in den letzten Minuten des Drills, wenn der Fisch schon Richtung Kescher gezogen ist und dann nochmal eine Flucht hinlegt, dass die Bremse an der Rolle kreischt!
Und so verschwand er wieder in die Tiefe und der Kampf ging in die zweite Runde.
Dann war es soweit ich konnte nach ewigem Kampf diesen brachialen Spiegler über den Kescherrand führen und ich erkannte sofort um welches Monster es sich handelte!
ES WAR DER SPIEGLER!
Ein wunderschönes Schuppenbild, welches auch dem Fisch seinen Namen gab, schaffte mir Gewissheit! Die große Halbzeile!

Dieser Fisch, vom alter gezeichnet und wunderschön beschuppt lag er im Kescher! Ich konnte es nicht fassen! Schnellgewogen, versorgt und ein paar Bilder gemacht, durfte dieser sogleich auch wieder in sein Element zurück.
Jetzt Wochen danach wandert mir immer noch ein dickes Lächeln ins Gesicht, wenn ich daran zurück denke!
Das Jahr war gelaufen doch die Jagd nach weiteren Ubooten geht weiter!
Bis dahin, Tight lines! Euer Woife

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