Zielfischtagebuch 7: Zurück – by Patrick Buhr

Zielfischtagebuch 7: Zurück – by Patrick Buhr

Und schon sind wir beim 7. Teil meines Tagebuches angelangt und das Jahr neigt sich fast schon wieder dem Ende entgegen. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Nach meinen diversen Touren, sollten für den Herbst wieder die Norddeutschen Gewässer im Vordergrund stehen. Doch bevor es zurück ans Zielfischgewässer ging, stand noch etwas anderes an.

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Zusammen mit Julian ging es ans Bootsangeln. Wir haben diese Angelei schon immer mal wieder betrieben. Meist sind wir mit dem Boot umhergefahren, haben Fische gesucht und dann dort vom Boot aus geangelt. Die großen Naturseen Norddeutschlands, bieten sich hierfür einfach perfekt an. Auch dieses Mal hatten wir den Richtigen Riecher und erlebten eine wahre Sternstunde. Wir ankerten am nun zweiten Platz und es ging schon knapp 2 Stunden nichts, da sah ich einen Fisch springen. Etwa 20 Meter entfernt von meiner linken Rute. Sofort legte ich diese um und es dauerte keine 10 Minuten, bis der erste Fisch sich den kleinen Bloodworm Liver Snowman schmecken ließ. Ein schöner langer Schuppi.

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Angestachelt und vielleicht auch etwas übermütig, legte ich nun zwei Ruten in diesem Bereich ab. Es kam, wie es kommen musste. Fünf Minuten später bog sich die erste Rutenspitze nach unten und während ich mit aller Kraft versuchte, den Fisch vom Holz fernzuhalten, wurde die zweite Rute fast aus dem Boot gerissen. Da stand ich nun mit zwei bis ins Handteil durchgebogenen Ruten und hatte keine Möglichkeit mehr Schnur aufzukurbeln. Ich schaffte es zum Glück zumindest beide Fische vom Holz fernzuhalten und schnell war Julian mit seinem Boot zur Stelle. Wir drillten gemeinsam und beide Fische fanden den Weg in den Kescher. Und so lief der Tag weiter. Wir konnten einfach nichts falsch machen und fingen uns eine schöne Serie zusammen. Das war Balsam für die Seele.

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Wir beschlossen dem Bootsangeln in Zukunft mehr Aufmerksamkeit zu widmen. So waren wir einige Wochen später zurück auf dem Boot mit Liegen und neuen Zelten, mit denen wir von nun an auch Nächte vom Boot aus fischen können. Für mich eine wahnsinnig inspirierende Angelei. Das Equipment steht und die Motivation sowieso. Für das nächste Jahr haben wir uns diese Angelei auf die Fahnen geschrieben. Seid gespannt was da noch kommt!

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Da es nun allerdings doch sehr rau und regnerisch wurde, soll diese Angelei nun mal bis zum nächsten Frühjahr auf uns warten. Für den Herbst und Winter sollte es nun an das Zielfischgewässer zurück gehen. Die Zeit war recht begrenzt, aber zumindest für kurze Nächte unter der Woche sollte es reichen. Jedes Mal flog nach dem Angeln etwas Futter in den See. So sollten die Fische auch für die kalte Jahreszeit etwas in Bewegung bleiben. Es klappte und innerhalb kurzer Zeit fanden wieder einige schöne Fische den Weg in meinen Kescher. Es lief an und ich hatte das Gefühl, es dürfte jetzt nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ER den Weg in meinen Kescher finden würde. Doch so schnell es angefangen hatte, so schnell wurde ich auch wieder unterbrochen. 3 Wochen Dienstreise nach Zypern. Und so sitze ich nun hier bei 23 Grad, über 3000 Kiometer entfernt von meinem Zielfischgewässer.

Aber ich werde bald zurück sein!

 

Euer Patrick

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