Zielfischtagebuch 6: Abwechslung und Rückkehr – by Patrick Buhr

Zielfischtagebuch 6: Abwechslung und Rückkehr

Nach meinem Trip nach Frankreich, hatte mich das Arbeitsleben wieder voll im Griff. Überstunden, Dienstreisen usw. hielten mich auf Trapp. Glücklicherweise stand der nächste Urlaub schon bald bevor. Nach England sollte es gehen. Kein Angelurlaub, sondern ein Roadtrip mit dem Camper an der Küste entlang. Allerdings konnte ich natürlich nicht quer durch das Mutterland des Karpfenangelns reisen, ohne mich mit dem Thema zu beschäftigen. Wir schauten uns einige Seen an und da auch zwei Ruten mit in das Reisegepäck gewandert waren, wurde dann auch noch eine Nacht geangelt. Nicht irgendwo, sondern an den weit über die Grenzen Englands hinaus bekannten Linear Fisheries, nicht genug auch noch am St. Johns Lake. Ich kannte diesen See bereits seit Jahren durch Publikationen englischer Angler. Spätestens nach der legendären Korda Underwater 7, die dort gedreht wurde, war dieser See fast jedem Karpfenangler ein Begriff.

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Dementsprechend voll war es dort auch. Ich habe das Angeln in England als ein ganz anderes wahrgenommen, als das bei uns der Fall ist. Karpfenangeln ist dort extrem beliebt. Es gibt leider für die Anzahl der Angler aber relativ wenig Wasser. Jeder kleine See, den ich mir dort anschaute, saß voll mit Anglern, egal ob es nun ein Sonntag, oder ein Mittwoch war. Genau so sah es auch am St. Johns Lake aus. Mitten in der Woche saßen etwa 35 Angler an diesem See, der ja gerade mal gut 7ha groß ist. Das waren für mich völlig neue Dimensionen. Es gab kaum überhaupt noch einen Platz am See, was darin endete, dass ich in der hinteren Ecke des Sees landete, direkt zwischen zwei anderen Anglern. So nah hätte ich mich normalerweise niemals an einen anderen herangesetzt. Hier war es aber durch die Plätze vorgegeben und die einzige Möglichkeit, überhaupt einen Platz zu ergattern. Ich will es kurz machen: Gefangen habe ich natürlich nichts, aber mal wieder sehr viel gelernt und gesehen und vor Allem einmal mehr die Freiheiten zu schätzen gelernt, die wir im Norden an unseren großen, freien Gewässern haben.

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Nach einer zwischengeschobenen Arbeitswoche ging es dann auch schon wieder weiter auf die nächste Tour. Das Bait Fabrik Teamangeln stand an. Ich freute mich riesig darauf, mit allen Jungs mal eine Woche am Wasser zu verbringen. Das miteinander stand im Vordergrund und so besuchten wir uns immer wieder gegenseitig, aßen zusammen, fotografierten uns Fische und hatten einfach eine mega Woche zusammen. Und auch die anglerischen Erfolge blieben natürlich nicht aus. Wir fingen über 50 Fische in der Woche an diesem wunderschönen See. Wir machten viele tolle Doppel- und Teamfotos und genossen einfach das gesamte Drumherum. Kurzum eine perfekte Woche.

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Nicht einmal dachte ich in dieser Woche an meinen Zielfisch oder das Angeln zu Hause. Ich genoss den Moment und das war auch gut so. So ein Ziel läuft schließlich nicht weg. Wie oft schon habe ich Geschichten von Leuten gehört oder gelesen, die in Ihrem Urlaub immer davor fürchten, dass ein Anderer in dieser Zeit den Dicken auf ihrem Futterplatz fängt oder so ähnlich. Und eben dann zieht man es auch wie magisch an und genau das passiert. Ich verspürte hier absolut keinen Druck und so konnte ich meine Auszeit genießen. Auf der Rückfahrt, zusammen mit Björn, ging es dann natürlich auch wieder um das Angeln zu Hause und wie es Für den Rest des Jahres weitergehen soll. Pläne Ziele usw. Doch darum soll es in der nächsten Folge gehen. Dann beschäftige ich mich wieder mit der Angelei in Deutschland und an meinem Zielfischgewässer. Doch gerade nach einer sehr intensiven Phase im Frühjahr, waren all diese Auszeiten und Abwechslungen genau das Richtige, um Energie zu tanken, Abenteuer zu erleben und neue Motivation zu sammeln. Seid gespannt wie es weitergeht. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Euer Patrick

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