Bait Fabrik Spirit Part 1 – by Nils Thönnes

This is my life – Part I

Die Überschrift liest sich sehr episch, als käme jetzt eine atemberaubende Story über dicke Fische und einem Wahnsinnshobby.

Aber nein, das ist es nicht und darum geht es auch nicht. Ich möchte euch einfach kurz einen Einblick über das geben, was mich antreibt und warum manche Dinge beim Angeln, zumindest bei mir, so sind wie sie sind.

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Ich befische in der Regel von Dezember bis April (je nach Wetter im April) Kanäle in den Niederlanden und in Belgien. Die Zeit des Jahres ist wohl mit eine der schwierigsten und an Kanälen dann wohl noch schwieriger, meint man.

Aber so schwer an Fische zu kommen, vorausgesetzt der Kanal lässt es zu, ist es nicht. Natürlich setzte ich mich im Dezember, Januar und Februar nicht an die brettharten belgischen Szenekanäle, sondern an relativ gut besetzte niederländische Kanäle, an denen ich zumindest eine Chance habe, geregelt Fisch zu fangen. Nichtsdestotrotz ist die Angelei anstrengend, kostspielig (auf Grund des Fahrstrecke) und alles andere als einfach.

Wie ich an einem Kanal vorgehe und befische, habe ich in den Korda Kanaltagebüchern nun schon zu genüge beschrieben. Ich möchte in dem kleinen Bericht mehr auf mein Futter eingehen und warum ich welches Futter verwende. Ich bin seit 2018 Consultant bei der Baitfabrik und das nicht ohne Grund. Die Produkte sind perfekt auf meine Angelei am Kanal abgestimmt. Besonders möchte ich hier den Ciric Milk und den WC 20 ins Rampenlicht rücken.

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Warum?

 

Der Ciric Milk ist eine absolute Instant Waffe, durch die wasserlöslichen Milchprodukte und wegen der Verwendung exzellenter Sweetner bleiben keine Wünsche offen. Außerdem kommt bei dem Boilie die helle, aber dennoch unauffällige Farbe zum Tragen.

Seitdem Release der neuen Wafter und Pop Ups fische ich den Ciric Milk zu 90% in Kombination mit den Scopex Acid Pop Ups. Die Wirkung der Inhaltsstoffe bei so einem unauffälligen Pop Up ist der Wahnsinn, von dem man sich selbst überzeugen muss. Anfangs war ich auch noch skeptisch, aber inzwischen ist eine Rute IMMER mit einem dieser Pop Ups beködert! Und die Fänge des Teams spiegeln genau das wider!

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Nun zum WC20, der Erfolg bei der WCC lässt eigentlich keine Fragen mehr offen, oder? Aktuell fischen die beiden BENELUX Consultanten den WC20 unter anderem auch an einem belgischen Szenekanal und Twan van den Bosch konnte damit einen der ganz großen Fische fangen, mit über 24 Kilo kann man dazu definitiv Ausnahmefisch sagen! Der Grund warum dieser Boilie an überfischten Gewässern so gut fängt ist ganz einfach – es gibt nichts Vergleichbares! Hefeprodukte, die süßlich/cremige Note, die fleischige Note, ich kenne nichts Vergleichbares. Neue Köder oder neue Zusammensetzungen sind für Fische, wie auch für uns, immer was Besonderes.

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Allerdings ist auch mit dem, meiner Meinung nach, besten Ködern nicht jeder Tag Fangtag – und jetzt kommt das, um was es eigentlich geht.

 

Wie oben schon beschrieben, suche ich mir die Kanäle im Winter nach Bestand aus. Schließlich sollen sich die 100-150 km pro Strecke ja auch lohnen, allerdings ist das alles andere als die Regel, dass sich der Aufwand lohnt. Der letzte Winter war ein klassischer Blankwinter. Viele Stunde, viele Kilometer und natürlich, letzten Endes, auch Frust. Ich konnte im letzten Winter gerade mal zwei Satzkarpfen fangen. Manch einer mag jetzt lachen, aber diese Fische bedeuteten zu dem Zeitpunkt für mich die Welt. Natürlich habe ich auch die Chance an einem holländischen Park See zu angeln, in dem über 300 Fische auf 10 Hektar schwimmen, aber das ist einfach nicht mein Ding, wenn ich die Chance habe am Kanal zu angeln. Ich fange lieber nur zwei Fische im Winter, als kaputte Mäuler noch weiter zu zerstören, weil ich den Fisch zum x-ten Mal fange. Der Stellenwert der Fische ist einfach ein anderer. Und jetzt gerade, während ich den ersten Part meiner kleinen Berichtserie tippe, sitze ich bei 20 Grade, Mitte Mai im Wintergarten und frage mich, was dieses Jahr eigentlich noch kommen mag und welche Überraschung noch zu Tage kommt. Denn aktuell befische ich nicht mehr einen Kanal, sondern mein Hausgewässer, ein 55 Hektar See mit rund 50 Fischen. Welch’ Hürde dieser See ist, werde ich beim nächsten Part erläutern.

 

Nils Thönnes

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